Wenn eine Münsteraner Staatsanwältin die Mutter einer Familie aus Oklahoma ist und Nora eine 14jährige laszive Lolita … wenn Vater nach einem langen Anfangsgespräch ins Wasser geht und später ein drogenabhängiger (?) Handke am Familientisch verstört einfriert … wenn im Raum gefühlte 33°C herrschen und erst nach 2 Stunden und 10 Minuten Pause ist … wenn die immergute Indianerin als immergute Indianerin gespielt wird und ein Liebespaar erfährt dass es sich aus Bruder und Schwester zusammensetzt … wenn die älteste Tochter vor lauter Verzweiflung gleichzeitig den Whisky des toten Vaters und die Tabletten der verrückten Mutter schluckt … dann muß es schon ein verdammt intensiver und guter Theaterabend sein.
War es auch, dank Steffis Engagement und unserem Erlebnisdurst. Am vergangenen Sonntag sahen wir in Bochum Tracy Letts: “EINE FAMILIE (AUGUST: OSAGE COUNTY)”. Starker Stoff
Panne
VIELEN DANK Steffi!!!!
Ach und, Danke Mama und Papa, dass Ihr so liebenswert Normal seit, oder auch nicht!?
Beim Schlussapplaus merkte ich wie sich meine Anspannung des Abends doch ziemlich gelöst hat, nach soviel Familientragödie.